- ... ist.1
- Dies gilt natürlich vor allem in
Politischen Systemen mit schwach ausgeprägter Fraktionsdisziplin wie
den USA.
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- ... B).2
- Der Begriff der kollektiven Stabilität ist
einer der schwächsten von einer Reihe möglicher Begriffe der evolutionären Stabilit. Ein vergleichsweise stärkerer Begriff ist der Begriff der evolutionären Stabilität nach Maynard-Smith, der fordert, dass
. Auf die Problematik der Begriffsbildung kann an dieser Stelle leider nicht näher eingegangen werden (vgl. dazu Binmore 1998, 319ff., Binmore/Samuelson 1992, 277ff.).
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- ... genügen.3
- Die erste Bedingung ist die Voraussetzung dafür, dass es sich um ein Gefangenendilemma habndelt. Die zweite Bedingung stellt sicher, dass eine dauerhafte wechselseitige Kooperation gewinnbringender für die Spieler ist als eine Folge von Spielzügen, bei der immer abwechselnd ein Spieler kooperiert, während der andere defektiert. Letzteres würde das Modell grundlegend verändern und Rahmenbedingungen schaffen, in der sich die abwechselnde gegenseitige Beschädigung der Spieler als optimale kooperative Struktur herausbilden würde.
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- ...
"`aussterben"'.4
- Die Neuverteilung der Spielerpopulation auf die Strategien wird dabei nach folgender Vorschrift bestimmt: Zunächst wird der Mittelwert der Resultate aller Strategien berechnet. Dann wird für jede Strategie der Quotient aus ihrer Punktzahl und dem
Mittelwert der Punktzahlen aller Strategien gebildet. Der ermittelte
Wert dient als Faktor für die Größenänderung der Population der
Strategie. In einem letzten Schritt werden die Populationen aller
Strategien soweit skaliert, dass ihre Summe wieder einer vorgegebenen
Gesamtpopulation von 10.000 Individuen entspricht, wobei kleine
Abweichungen zugelassen werden, um Rundungsfehler möglichst zu
vermeiden. Strategien, von denen nur noch weniger als zwei Individuen
übrig geblieben sind, werden aus dem Rennen gezogen.
Dieses Verfahren zur Ermittlung der Neuverteilung der
Individuen ist mehr oder weniger willkürlich gewählt, genügt aber der
Bedingung, dass eine Strategie sich umso erfolgreicher vermehrt, je
größer ihre Punktzahl ist. Natürlich könnte man ebenso gut auch jede
andere streng monoton steigende Abbildung der erreichten Punktzahlen
auf die Größenänderungen der Populationen wählen. In den meisten Fällen dürfte
dies nur zu einer Beschleunigung oder Verlangsamung der zu
beobachtenden Phänomene führen.
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- ... können.5
- Wie wollte man beispielsweise die Agressivität eines Staates
beziffern? Agressivität kann sich in militärischer Aufrüstung ebenso ausdrücken
wie in rhetorischem "`Säbelrasseln"' der Regierung. Wie das Beispiel zeigt, ist
es oft noch nicht einmal möglich, eine auch nur halbwegs genaue
Ordnungsrelation ("`agressiver als"') aufzustellen.
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- ... konnten.6
- In ähnlicher Weise wird übrigens oft
auch der Erfolg des US-amerikanischen Föderalismus gegenüber dem europäischen
(und erst recht dem bundesdeutschen) Föderalismus gedeutet. Im amerikanischen
Föderalismus herrscht gerade das richtige Maß an Unabhängigkeit der einzelnen
Staaten, welches das Ausprobieren unterschiedlicher Wege ermöglicht. Zugleich
gibt es kaum Barrieren (wie etwa die Sprachbarrieren in Europa), die der
raschen Verbreitung erfolgreicher Vorbilder im Wege stehen.
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- ... gleichkommt.7
- Das soll nicht bedeuteten, dass es nicht auch Extremfälle gibt, in denen die Selbstaufgabe des eigenen Landes das kleinere von zwei Übeln ist.
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- ...
sind.8
- Durch das Kriterium der evolutionären Stabilität wird also die
politsch-ethische Entscheidung nicht schon erübrigt, womit den
Entscheidungsträgern freilich auch die Übernahme von Verantwortung (für ihre
normative Wahl) nicht erspart bleibt.
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